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Roberto De Mattei: Der Krieg der Religionen geht weiter

nizza-463x278Roberto de Mattei, renommierter Historiker, nimmt nach dem Massaker von Nizza kein Blatt vor den Mund und schreibt im Gegensatz zu unseren Politikern und Meinungmachern Klartext über die Konfrontation des Islam und seiner mordlüsternen Anhänger mit dem Westen, seiner Kultur und ihren christlich-jüdischen Wurzeln.
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„Papst Franziskus hatte Recht, als er vor mehr als einem Jahr sagte, daß ein „Dritter Weltkrieg bereits im Gange sei“- der Stück für Stück ausgetragen werde, aber man muß hinzufügen, daß es ein Krieg der Religionen ist, angesichts der Tatsache, daß die Motive derer, die ihn erklärt haben, religiöser Art sind und die von ihnen verübten Morde sogar ritueller Natur sind.

Franziskus hat das Nizza-Massaker einen Akt „blinder Gewalt“ genannt, aber der mörderische Furor, der den Fahrer des Lastwagens dazu brachte, den Tod entlang der Promenade von Nizza auszusäen, ist kein Akt irrationalen Wahnsinns: er ist aus einer Religion entstanden, die zu Hass aufruft und zu Gewalt anstachelt.

Die selben religiösen Motive verursachten die Massaker im Bataclan in Paris, an den Flughäfen von Brüssel und Istanbul und in dem Restaurant in Dacca. Alle diese Akte jedoch-wie barbarisch auch immer- sind nicht „blind“ sondern Teil eines Plans, klar vom IS in seinen Dokumenten dargestellt.

Wir täuschen uns selbst, wenn wir nicht erkennen, daß der stattfindende Krieg, kein dem Westen vom Islam erklärter Krieg ist, sondern daß es sich um einen Krieg handelt, der innerhalb der Muslimischen Welt ausgefochten wird, und der einzige Weg uns selbst zu retten, wäre dem gemäßigten Islam zu helfen, den fundamentalistischen zu besiegen. Außer daß der gemäßigte Islam ein Widerspruch in sich selbst ist, insofern als sie sobald Muslime säkularisiert werden oder sich in eine moderne Gesellschaft integrieren, aufhören Muslime zu sein oder sie werden nicht-praktizierende oder schlechte Muslime.

Der fortschreitende Krieg ist ein Krieg gegen den Westen, aber auch ein Krieg gegen das Christentum, weil der Islam die Religion Christi durch die Mohammeds ersetzen will. Dafür ist das finale Ziel nicht Paris oder New York, sondern die Stadt Rom, Zentrum der einzigen Religion. die der Islam von Anbeginn an auslöschen wollte. Der Krieg um Rom geht auf das Entstehen des Islams im 9.Jahrhundert zurück.

Die Araber hatten 830 und 846 Rom als Ziel, als sie die Ewige Stadt besetzten, plünderten, und dann gezwungen wurden, sie wieder zu verlassen. Sie hatten Rom als Ziel, als sie 1480 in Otranto 800 Christen enthaupteten, und als sie 2016 in Dacca unsere Landsleute abschlachteten,

Es ist ein religiöser Krieg, den ISIS der Nichtreligion und der Religion des Westens, die das Christentum ist, erklärt hat. In soweit das Christentum säkularisiert ist- ist das der leichteste Weg für seinen Gegner, der nur durch eine Gesellschaft besiegt werden kann, die ein starke religiöse und kulturelle Identität hat.

Wie der englische Historiker Christopher Dawson bemerkt, ist es der religiöse Impetus der einer Gesellschaft und Kultur ihren Zusammenhang verleiht.

„Die großen Zivilisationen drücken sich nicht aus dem Inneren der großen Religionen als eine Art kulturellen Nebenproduktes aus; die großen Religionen sind die Basis auf der die großen Zivilisationen ruhen. Eine Gesellschaft  die ihre Religion verloren hat, ist dazu bestimmt, später ihre Kultur zu verlieren.“

Dieser religiöse Krieg ist jetzt ein europäischer Bürgerkrieg, wenn man bedenkt, daß er innerhalb der Nationen und Städte des Kontinents ausgefochten wird, nach der Invasion von Millionen von Immigranten. Wir hören wiederholt, daß wir angesichts dieser Invasion lieber Brücken als Mauern bauen sollten, aber eine angegriffene Festung wird nur durch das Hochziehen der Zugbrücke

verteidigt und nicht dadurch, daß man sie herunterläßt.

Jemand beginnt das zu verstehen. Die Französische Regierung hat den Ausbruch von Gewalt eines Bürgerkrieges vorhergesehen, der in einem großen städtischen Zentrum stattfindet, wo der Mulitkulturalismus die unmögliche Kohabitation verschiedener ethnischer und multikultureller Gruppen erzwungen hat.

Im Juni 2016 hat das Oberkommando in einem Communiqué offiziell bekannt gegeben, eine konventionelle Armee-Einheit zu schaffen,“ein Kontrollkommando für das nationale Territorium“ (COMTN), dazu bestimmt, den Djihad auf Französischem Territorium zu bekämpfen.

Ein neues strategisches Modell  mit dem Namen „Au contact“, der zwei Divisionen unter einem Kommando umfaßt, insgesamt 77.000 Männer, gegen die Drohung eines Islamischen Aufstands

Gegen diese Drohung sind Waffen nötig, wie sie bei jedem Konflikt zur Vernichtung der Feindes benutzt werden, aber vor allem brauchen wir kulturelle und moralische Waffen, die im Bewußtsein bestehen, Erben einer großen Zivilisation zu sein, die ihre Identität genau im Bekämpfen des Islams durch die Jahrhunderte hindurch definiert hat.

Wir bitten Papst Franziskus, Vikar Christi, respektvoll und dringend darum, die Stimme unserer Geschichte und unserer Christlichen Tradition gegen die Gefahr, die uns bedroht zu sein.“

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